GNN/ April 16, 2022/ Aktuelles

Leider werden die Versorgungslücken im Alter im Sozialraum immer deutlicher, dann wenn die Mobilität immer eingeschränkter wird und man seinen Lebensmittelhändler oder die Bäckerei nicht mehr zu Fuß erreichen kann und man auf Hilfe angewiesen ist. Aber auch die deutliche Entwicklung der hausärztlichen oder pflegerischen Versorgung ist sowohl in Stadtrandlagen als auch im Ländlichen schon heute oftmals nicht mehr gewährleistet. Das macht Stadtteile und ganze Regionen, die gestern noch gefragt waren, heute und zukünftig unattraktiv.

Das Zukunftsmodell Versorgungsgemeinschaft im Sozialraum kurz Quartier oder Kiez, bedeutet nachbarschaftliches und ehrenamtliches Engagement, aber auch eine intersektorale Versorgung auf Augenhöhe zwischen Arzt, Apotheke, Pflege, Betreuungsdienst, Angehörigen, etc.. Prozesse müssen gemeinsam neu entwickelt werden und damit sind sowohl analoge als auch digitale gemeint.
Darüber hinaus werden komplexere Anforderungen an das Quartiersmanagement gestellt und es werden neue Berufsbilder entstehen, da die Quartiere nicht nur sozial, sondern auch wirtschaftlich nachhaltig zu betreiben sind.

Herr Torsten Anstädt, Mitgründer und Geschäftsführer der humaQ gGmbH, die sich mit der Entwicklung von medizinisch- und pflegerischen Quartieren beschäftigt, stellt uns in seinem Vortrag die Best-Practice-Beispiele der Intersekto¬ralen Gesundheitsversorgung aus Wiesbaden vor. Hierzu laden wir Sie sehr herzlich ein und freuen uns, wenn Sie am 11. Mai 2022, um 18.30 Uhr dabei sind. Alle weiterführenden Details finden Sie in der beigefügten Einladung.

PS: Die Anmeldungen (bitte bis zum 04.05. an gnn@niederrhein.ihk.de) werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Sobald wir die maximale Teilnehmenden-Kapazität erreicht haben und wir eine Anmeldung nicht mehr berücksichtigen können, informieren wir Sie zeitnah.