Verwaltung/ März 14, 2018/ Vereinsaktivitäten

In kaum einer anderen Branche wie der Pflege ist es derzeit so schwer, geeignete Fachkräfte zu finden. Für Unternehmen heißt es deshalb, im Wettbewerb aufzufallen und insbesondere weiblichen Fachkräften etwas „Besonderes“ zu bieten. Deshalb hat das Gesundheitsnetzwerk in Zusammenarbeit mit CompetentiaNRW, dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Niederrhein, eine Informationsveranstaltung organisiert, in der erfahrene Pflegebetrieben über ihre Strategien berichteten, um Pflegekräfte zu gewinnen und an sich zu binden.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Maike Fritzsching, Geschäftsführerin des Vereins, und Johanna Hachmann, Projektmanagerin des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Niederrhein.

Im Anschluss hat Frau Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin des Institutes für Beschäftigung und Employability IBE, Ludwigshafen, einen spannenden Vortrag über die Arbeitswelt 2030 gehalten, in dem sie vermittelt hat, was man heute für morgen wissen sollte.

Zusätzlich konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei verschiedenen Austauschforen zu verschiedenen Praxisbeispielen informieren. Alexia Meyer, Fachbereichsleiterin des Caritasverbandes Kleve, bat das Thema „Flexibilität oder Stabilität? – stabile Dienstplanmodelle für flexible Arbeitszeitmodelle“ an. Christian Nitsch, Geschäftsführer des Clivia Pflegezentrums in Kleve, gab einen Einblick, wie Mitarbeiter preiswert und clever durch Personalboni motiviert werden können. Das dritte Austauschforum beschäftigte sich unter der Leitung von Juliane A. Mallmann, Social Care bei Die Pflege GmbH in Moers, mit dem Thema „Social Care statt Burnout – Ein anderer Weg der Personalfürsorge“.

In der Abschlussrunde, welche von Michael Rüscher, Vorsitzender des Vereins, moderiert wurde, wurden die gewonnen Erkenntnisse aus den Diskussionen zusammengefasst und die ereignisreiche Veranstaltung beendet.

Vielen Dank an CompetentiaNRW für die gute Zusammenarbeit und an alle Teilnehmenden für diesen spannenden Nachmittag.

Fotos: Hendrik Grzebatzki