Verwaltung/ Juni 21, 2018/ Vereinsaktivitäten

BGM-Verantwortliche und -Interessierte aus verschiedenen Unternehmen haben sich am 21. Juni 2018 zum zweiten Mal getroffen, um das Thema BGM zu vertiefen. Themenschwerpunkt dieses Treffens war der Bereich der Finanzierung von betrieblicher Gesundheitsförderung. Dazu hat Dirk Wojtasik, Regionalgeschäftsführer BARMER Duisburg, den inhaltliche Einstieg mit dem Impulsvortrag zum Thema „Finanzierungsmodelle für betriebliche Gesundheitsprävention“ gegeben.

Dirk Wojtasik unterschied generell zwischen zwei Arten von Anbietern von BGM: Die Sozialversicherungsträger, wie Krankenkassen, Unfallversicherung und die (kommerziellen) Dienstleister, wie Gesundheitszentren, Ernährungsberater, Institute für Betriebliche Gesundheitsförderung etc. Ein BGM kann ganz verschiedene Bereichen abdecken und aus unterschiedlichen Strukturen bestehen. Dabei gibt es keine allgemeingültige Empfehlung für Unternehmen, sondern jedes Unternehmen sollten für sich die passenden Bausteine herausfinden. Einige Möglichkeiten dazu zeigte Dirk Wojtasik an Beispielen auf.

Ein besonders großer Bestandteil der Finanzierung vom BGM ist das Jahressteuergesetz: Es besagt, dass „Leistungen zu Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung“ bis zu 500 Euro je Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin und Kalenderjahr steuer- und sozialabgabefrei sind. Die Voraussetzungen sind, dass die Gesundheitsleistungen zusätzlich zum Arbeitslohn zu erbringen sind, z.B. als Bar- oder Sachleistung, und dass die Qualitätsanforderungen des „Leitfaden Prävention“ erfüllt sein müssen (§§20 und 20a SGB V).

Im Anschluss an den Vortrag tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Imbiss weitere Tipps und Erfahrungen aus. Wir danken Dirk Wojtasik für den interessanten Impulsvortrag und allen Anwesenden für den regen Austausch und die Diskussion.

Das nächste Netzwerktreffen findet am Donnerstag, 29. August 2018, um 16.30 Uhr statt. Impulsreferentin ist Frau Dr. Ursula Pitzner – Pitzner Consult zum Thema „Mobbing“.

 

Foto: Dirk Wojtasik